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Oberflächenkorrosion: Ein Blick unter die Oberfläche

Die Korrosion an Metallflächen ist ein vielschichtiger Prozess, der sich in verschiedenen Formen manifestieren kann: Flächen-, Mulden- und Loch­korrosion. Jede dieser Formen hat ihre eigenen charakteristischen Merkmale und Auswirkungen auf die Materialintegrität und sind durch die DIN EN ISO 8044 begrifflich definiert.

Flächenkorrosion
Flächenkorrosion

Die Flächenkorrosion tritt als gleichmäßiger Materialverlust über weite Bereiche auf und ist oft das erste sichtbare Zeichen eines Korrosionsproblems. Auf molekularer Ebene verlieren Metall­ionen Elektronen (oxidieren) in anodischen Bereichen und werden von der Metall­oberfläche entfernt, während an kathodischen Bereichen eine Reduktion des Metalls zum Metall­oxid, umgangssprachlich zu Rost stattfindet. Dieser gleichmäßige Verlust des struktur­gebenden Metalls führt zu einer allmählichen Abnahme der Materialstärke über die gesamte betroffene Oberfläche.

Muldenkorrosion, im Gegensatz dazu, ist ungleichmäßig. Sie tritt auf, wenn bestimmte Berei­che der Oberfläche anfälliger für Korrosionsprozesse sind, was zu sichtbaren Vertiefungen führt. Diese können weitreichende strukturelle Auswirkungen haben, da sie zu Schwach­stellen im Material führen.

Lochfraßkorrosion (A. Korrosives Milieu B. Passivschicht)
Lochfraßkorrosion (A. Korrosives Milieu B. Passivschicht)
Lochfraßkorrosion (A. Korrosives Milieu B. Passivschicht)
Lochfraßkorrosion (A. Korrosives Milieu B. Passivschicht)

Ein besonderes Phänomen ist die Lochfraßkorrosion, die trotz ihrer punktuellen Natur zu schwerwiegenden Schäden führen kann. Diese beginnt typischerweise an Mikrodefekten oder Verunreinigungen an der Metalloberfläche und kann durch eine Reihe komplexer Mech­anis­men verstärkt werden.

Ein entscheidender Faktor bei der Lochfraßkorrosion ist die eingeschränkte Sauerstoffzufuhr im Inneren des Lochs, die eine Repassivierung des Metalls, wie einer Zinkschicht, verhindert und ein aggressives, korrosives Milieu schafft. Die Diskrepanz im Sauerstoffgehalt zwischen dem Inneren des Lochs und der umgebenden Oberfläche bildet ein Konzentrationsgradient, welches die Korrosionsreaktion begünstigt. Die geringe Größe des Lochs im Vergleich zur restlichen Metalloberfläche, die als Kathode dient, führt zu einer erhöhten Korrosionsgeschwindigkeit, da die Reaktionsfläche der Anode klein und die der Kathode groß ist.

PFINDER nimmt die Herausforderung der verschiedenen Korrosionsphänomene an, indem es Lösungen entwickelt, die die Wechselwirkung zwischen anodischen und kathodischen Bereichen minimieren. Die Oberflächen werden von den korrosiven Medien durch eine Barriere abgeschirmt, wodurch die Korrosionsmechanismen unterbunden werden und eine langfristige Stabilität Ihrer Komponenten gewährleisten.

Entdecken Sie mit uns, wie unser Ansatz zum Korrosionsschutz nicht nur die Symptome behandelt, sondern an der Wurzel des Problems ansetzt, um die Langlebigkeit Ihrer Projekte zu sichern.

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