03.04.2025

Erfolgreiche Flutwachs-Umstellung in Brasilien: Gemeinsam mit Henkel konnte PFINDER den Materialeinsatz um 20 % senken. Weitere nachhaltige Optimierungen sind bereits in Planung.
In enger Zusammenarbeit mit unserem Partnerunternehmen Henkel war PFINDER in Curitiba, Brasilien, im Einsatz, um die Flutwachslinie eines Kunden auf unsere neueste Produktgeneration umzustellen. Das Ziel: nachhaltige Effizienzsteigerung im Bereich Hohlraumschutz. Bereits acht Wochen nach der Umstellung zeigt sich ein deutliches Ergebnis: 20 % weniger Materialverbrauch pro Fahrzeug – ein bedeutender Schritt in Richtung Ressourcenschonung.
Für die Hohlraumkonservierung von Fahrzeugkarosserien kommen in der Automobilindustrie grundsätzlich zwei Verfahren zum Einsatz: das Flutverfahren und das Sprühverfahren. Beim Flutverfahren wird das Flutwachs vorgewärmt und über präzise platzierte Düsen in die Karosserie eingebracht – beispielsweise in Schweller, Säulen, Türen oder Kotflügel. Diese Methode ermöglicht eine besonders gleichmäßige Verteilung des Materials und sorgt für optimalen Korrosionsschutz in schwer zugänglichen Bereichen.
Neben der erfolgreichen Materialeinsparung sind weitere nachhaltige Anpassungen bereits geplant, um den Prozess zukünftig noch effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Eine Senkung der Prozesstemperatur des Wachses reduziert auch die Temperatur auf das gesamte Fahrzeug aufgeheizt werden muss. Abhängig von der Masse des Fahrzeug kann die Reduzierung um 1 °C bei 250 kg Karosseriegewicht ca. 34 Wh betragen. Ziel ist es die Prozesstemperatur um 5 °C abzusenken.
Ein großes Dankeschön an das Umsetzungsteam vor Ort für den gemeinsamen Erfolg!